Meine Arbeitsweise

Meine Arbeitsweise im Einzelnen

Das Wichtigste für das Gelingen eines wirklich guten Fotos ist der Spaß vor und hinter der Kamera. Dabei ist es egal, ob es sich um Hochzeitreportagen, Porträts oder Bewerbungsfotos handelt. Man sieht es den Bildern an, ob Sie in angenehmer und entspannter Atmosphäre aufgenommen wurden.

Grundsätzlich bin ich ein Fotograf, der sehr viele Fotos macht. Manchmal sind es nur Nuancen die ein Foto zu einem wirklich guten Foto werden lassen. Es wäre doch zu schade, wenn dieser eine kurze Moment nicht festgehalten worden wäre. Vom Stil her bevorzuge ich eher einen natürlichen Look. Die Schwarz-Weiß Fotografie und damit die Reduzierung auf das Wesentliche gefällt mir persönlich sehr gut.

Allerdings verstehe ich mich als Berater und Dienstleister und gehe auf Ihre Wünsche bezüglich Bildstil sehr gerne ein.

So gehe ich im Detail vor:

1. VORBEREITUNG

Die Vorbereitung auf das Shooting beginnt schon mit Ihrer Kontaktaufnahme. Falls Sie öffentlich zugängliche Fotos (Facebook, Google+ oder Ähnliches) von sich haben, schaue ich mir diese an und bekomme so einen ersten Eindruck von Ihnen um verschiedene Bildideen zu entwickeln.

1.1. auf Bewerbungsfotos

Bewerbungsfotos sind besonders wichtig!

Für ein gutes Bewerbungsfoto sollte ich Ihren Berufswunsch kennen, weil die Kleidung und der Stil des Bewerbungsfotos je nach Berufswahl angepasst werden muss. Ein Vermögensberater bei einer Bank, eine Sozialarbeiterin im Krankenhaus oder ein Dachdecker müssen sich unterschiedlich für den entsprechenden Job präsentieren. Personalchefs achten sehr darauf ob der neue Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin ins Team passt. Hier gilt es individuell die Kleidung und den Gesichtsausdruck für das Shooting und den gewünschten Job anzupassen.

Ich berate Sie gerne!

Letztlich geht es darum, den Personalchef und/oder den späteren Vorgesetzten mit einem sympathischen Erscheinungsbild für sich zu gewinnen. Aus Gesprächen mit Personalchefs weiß ich, dass bei gleicher beruflicher Qualifikation das Foto eine sehr entscheidende Rolle spielt. Personalchefs möchten sehen, dass man sich wirklich um einen Job bemüht.

Übrigens werden die sozialen Netzwerke für Bewerbungen immer wichtiger. Aus diesem Grunde bekommen Sie auf Wunsch zusätzlich zu den Prints auch Profilbilder für die gängigen Netzwerke wie XING und Facebook. Gerne auch eine optimierte Datei für die Verwendung in Word oder anderen Textverarbeitungsprogrammen für die Einbindung in das Dokument, falls Sie sich online bewerben. 

1.2 auf Hochzeitfotos

Oft sind es mehrere Vorbereitungsgespräche, die ich mit Ihnen führen muss. Beispielsweise ist es üblich und auch sehr sinnvoll, dass wir gemeinsam die Hochzeits - Location und die Kirche vor dem eigentlichen Termin besuchen und besichtigen. 
Die Auswahl des richtigen Fotografen ist für Ihre Hochzeit sehr wichtig. Schließlich verbringen wir viele Stunden an Ihrem vielleicht schönsten Tag im Leben gemeinsam.

Sehr viele Dinge gilt es für das Hochzeitsshooting zu besprechen und zu beachten. Eine der häufigsten Fragen: Was machen wir bei Regen?

Ihr Zeitplan ist elementar, die Anzahl der Gäste ist wichtig, als Fotograf sollte ich wir vorher wissen, ob besondere Aktionen geplant sind und wer davon wissen könnte, wie lange darf das Brautpaarshooting sein, welche besonderen Wünsche hinsichtlich der Fotos haben sie usw. usw.

1.3. bei Porträts, Paare und Familien

Auch bei dieser Art von Fotos möchte ich mich ausreichend auf das Shooting vorbereiten können.

Wenn ich weiß, welche Fotos gemacht werden sollen, kann ich im Fotostudio schon das Licht aufbauen und die Belichtung testen. Weiterhin mache ich mir einen Plan, wie ich das Shooting mit Ihnen durchgehen möchte. Meistens kommt es aber sowieso anders als ich das plane, weil sich immer andere Situationen ergeben. Und das ist auch gut so, schließlich möchte ich flexibel auf Situationen und spontane Ideen reagieren können. Einen Plan zu haben ist aber in jedem Fall besser.

1.4. bei Businessfotos

Im Businessbereich gilt ja vielfach der Spruch "Time is money". Der Fotograf hält ja den Chef oder Mitarbeiter von seiner eigentlichen Arbeit ab. Für mich als Fotograf ist es unerlässlich, sich auf das Shooting gut vorzubereiten. Ich möchte Sie ja nicht verärgern, indem ich Ihnen die Zeit stehle, oder aber die Fotos nicht so erstelle, wie sie es sich wünschen. Wir müssen also telefonisch oder vor Ort genau besprechen, was zu tun ist und wie der Zeitplan ist.

2. Das eigentliche Shooting

Egal ob im Studio oder draußen unter freiem Himmel. Ein Kaffee oder Wasser trinken wir vor dem eigentlichen Shooting immer erst zusammen. Diese 15 bis 30 Minuten nehmen wir uns einfach um uns besser kennenzulernen. Quasi als "warm up"!

Dann kann es losgehen.

Zeit für eine Pause nach etwa 10 Minuten. Wir schauen uns auf dem Monitor an, ob wir auf dem richtigen Weg sind, was gefällt, was wirkt nicht so gut usw. So können wir gemeinsam das Shooting an Ihre Wünsche anpassen.

Zwischendurch machen wir immer mal eine Pause und schauen uns an, was wir bereits geschafft haben. Pausen sind beim Fotoshooting sehr wichtig. Viele sind sehr überrascht, wie anstrengend so ein Fotoshooting doch sein kann.

Zum Abschluss des Shootings gucken wir uns gemeinsam nochmals alle Bilder an. Hier kann ich schon die Bilder, die spontan gefallen auf der Speicherkarte in der Kamera markieren.

3. Datensicherung und Computerarbeit

Sobald das Shooting vorbei ist, sichere ich die Fotos auf meinem Computer und auf mehreren Festplatten, damit nichts verloren geht. Auf der Speicherkarte verbleiben die Daten zur Sicherheit aber auch noch. Allerdings nur bis zum nächsten Shooting mit einem anderen Kunden.

4. Meine Bildauswahl

Mit dem Programm Photo Mechanic wähle ich die Fotos aus, die schon während des Shootings markiert wurden. Darüber hinaus wähle ich auch noch die aus die ich als gut und gelungen empfinde. Misslungene Fotos (unscharf, Augen zu, unvorteilhaft usw.) kommen nicht weiter in die engere Auswahl und verbleiben zwar auf meinem Rechner, werden aber nicht weiter bearbeitet. Die Fotos werden dann noch mit Stichworten versehen, damit ich im Datenbanksystem die Fotos unter den Tausenden von Fotos bei Bedarf schnell finden kann.

5. Die Bildbearbeitung

Mit dem Programm Lightroom werden die Bilder im ersten Schritt bearbeitet. Ich korrigiere bei Bedarf den Bildausschnitt, die Farben, den Kontrast, die Schärfe usw. Ggf. führe ich zu diesem Zeitpunkt schon kleinere Retuschearbeiten durch.

6. Ihre Bildauswahl am eigenen Computer

Bei vielen meiner Pakete sind auch Fotoabzüge in den Paketpreisen bereits enthalten. Nach meiner ersten Bildbearbeitung stelle ich Ihnen die Fotos mit einer Software namens Picdrop zur Verfügung.
Sie bekommen von mir per E-Mail einen Link geschickt und können damit auf die Fotos zugreifen und in aller Ruhe aussuchen, welche Fotos gedruckt werden sollen.
Kommentare wie z. B. „dieses Foto bitte in Sepia“, bei diesem Foto bitte links und rechts schneiden usw. kann man direkt dort eingeben.  Ich bekomme eine E-Mail, in der ich darauf hingewiesen werde, welche Fotos Sie für die Prints ausgewählt haben, und wie ich bestimmte Fotos bearbeiten soll. Je nach Aufgabenstellung werden die Fotos dann mit Photoshop bearbeitet und fertiggestellt.

7. Die Auslieferung der Bilddateien und Prints

Die Prints werden bestellt und sobald diese vorliegen, machen wir einen Termin für die Übergabe. Neben den Papierbildern bekommen Sie alle weiteren Fotos in hoher Auflösung für Ihre weitere Verwendung auf CD/DVD. Auf Wunsch kann ich Ihnen die DVD und die Ausdrucke auch per Post nach Hause schicken lassen.  

8. Die Nachbesprechung und Ihr Feedback

Üblicherweise sprechen wir über das Shooting nochmals bei der Übergabe der Fotos und der DVD. Jetzt ist auch der Zeitpunkt für ein, hoffentlich positives Feedback gekommen. Konstruktive Kritik empfinde ich als noch wichtiger. Schließlich möchte ich, dass Sie mich nochmals buchen und mich weiterempfehlen.

9. Veröffentlichen und Weitergabe von Fotos  

Für private Zwecke können Sie mit den Fotos machen, was Sie möchten. Bei einer Veröffentlichung im Internet freut sich jeder Fotograf über eine Namensnennung (Urheberbenennungsrecht). Die Namensnennung steht dem Fotografen gesetzlich zu und ist im Urhebergesetz geregelt.

Bei Privatpersonen kann man nicht unbedingt davon ausgehen, dass das jeder weiß und ich bestehe deshalb auch nicht unbedingt darauf. Bei Firmenkunden sieht das anders aus! Falls ich ein Foto von Ihnen auf meiner Homepage oder Facebook für Werbungszwecke veröffentlichen möchte, muss ich Sie natürlich vorher um Erlaubnis fragen. Üblicherweise wird darüber ein Standard Vertrag gemacht, in dem die gegenseitigen Rechte und Pflichten geklärt werden.

Die Weitergabe von Fotos an Privatpersonen ist Ihnen uneingeschränkt erlaubt. Die Weitergabe an Andere, kommerziell Interessierte ist allerdings auf keinen Fall ohne meine Einwilligung erlaubt. Wenn z. B. der Caterer Fotos vom Buffet haben möchte, um damit später damit werben zu können, ist meine Einwilligung vorher erforderlich. Üblicherweise einige ich mich mit dem Gewerbetreibenden auf eine Gebühr für die Nutzungsrechte. Von Ihnen als Kunde wird lediglich die Einwilligung für die Veröffentlichung benötigt.

10. Rezensionen, Lob und Kritik

Auf meiner Facebook Seite und bei Google können Sie eine Rezension schreiben.  Konstruktive Kritik ist aber immer besser im 4-Augen-Gespräch anzubringen. Nur so kann ich mich bei berechtigter Kritik bemühen, Sie doch noch zufrieden zu stellen.

Mund zu Mund Propaganda ist bekanntermaßen und gerade für Fotografen die beste Werbung. Ich würde mich sehr darüber freuen und werde alles dafür tun, dass Sie mich ruhigen Gewissens weiterempfehlen können.

Dann bis zum nächsten Shooting! Ich freue mich auf Sie!!!